«Dunkle Schatten» über den Deutschschweizer Kinos

Mit scharfe Fingernägeln ist Johnny Depp nicht so verlockend wie mit Schmuck in den Haaren. Vor knapp einem Jahr kauften sich in der Deutschschweiz noch 109’403 Personen eine Kinokarte, um Depp am Startwochenende in «Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides» zu sehen. Am vergangenen Wochenende gelang im zwar mit «Dark Shadows» wieder der Sprung an die Spitze der Rangliste der meistbesuchten Filme, doch mit weniger als einem Viertel der Eintritte. Auch für Regisseur Tim Burton ist das Resultat seiner Vampir-Komödie wieder ein Rückschritt, verzeichnete doch zuletzt seine Version von «Alice in Wonderland» (ebenfalls mit Johnny Depp) 55’405 Eintritte im März 2010.
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«The Avengers» erreichen Rekord in den USA

In der Schweiz müssen «The Avengers» immer noch hinter «American Reunion» anstehen. Die Comic-Helden belegen weiterhin «nur» den 2. Platz in der Rangliste der meistbesuchten Filme in den Deutschschweizer Kinos. In den USA haben sie dafür am Startwochenden den noch nicht einmal ein Jahr alten Rekord von «Harry Potter and the Deathly Hollows Part 2» zerschmettert. Der Zauberlehrling startete mit 169,2 Millionen Dollar, Iron Man, Captain America, Thor und Hulk legten nun gleich mit phänomenalen 200,3 Millionen Dollar los. Da der Marvel-Film in zahlreichen Regionen schon eine Woche früher in die Kinos kam, stehen weltweit bereits beachtliche 641,8 Millionen Dollar auf dem Konto.
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Marvel-Helden unterliegen den sexsüchtigen Jungs

Nackte Haut ist offensichtlich verlockender als laute Knalleffekte. Die versammelte Kraft der Marvel-Helden hat zumindest nicht ausgereicht, um ein paar lüsterne junge Männer in die Schranken zu weisen. Die erneute Zusammenkunft der Figuren aus «American Pie» in «American Reunion» hat sich am vergangenen Wochenende in den Deutschschweizer Kinos ganz locker auf den 1. Platz der Rangliste der meistbesuchten Filme gesetzt. Die Superhelden aus dem Marvel-Film «The Avengers» erreichten immerhin den 2. Platz. Daneben debütierten drei weitere Filme in den Top Ten.
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«The Cold Light of Day» von Mabrouk El Mechri

There’s no way I can ever explain it to you.
Das soll also ein Thriller sein. In «The Cold Light of Day» wird eine Familie entführt. Ein Koffer wird als Lösegeld gefordert. Spannung kommt deshalb trotzdem keine auf. Zu schlampig ist die Inszenierung, zu einfallslos das überladene Drehbuch. Eine einzige Verschwendung von Material und Schauspielern.
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«Intouchables» erobert schon wieder 1. Platz zurück

Langeweile in den Deutschschweizer Kinos. Anders lässt es sich nicht wirklich erklären, dass «Intouchables» am 14. Wochenende in den Kinos erneut auf den 1. Platz der Rangliste der meistbesuchten Filme zurückgekehrt ist. Alleine an der Qualiät der französischen Komödie liegt es sicher nicht. Auch nicht an einer plötzlichen Wiederkehr des Frühlings. Die ist nämlich am vergangenen Wochenende ausgeblieben. Vielmehr liegt es an einem Mangel an attraktiven Filmen. Die neue Komödie «One for the Money» mit Katherine Heigl debütiert immerhin auf dem 3. Platz. Der Thriller «Chronicle» über Jugendliche mit Superkräften startet auf dem 5. Platz. Die Anzahl an Eintritten pro Leinwand ist allerdings für beide Filme unterdurchschnittlich für Neueinsteiger.
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Doppelter Liam Neeson drängt sich selbst aus Top 10

Es sieht momentan beinahe ein wenig so aus, als ob auf jeder Leinwand in den Deutschschweizer Kinos ein Film mit Liam Neeson zu sehen ist. Zumindest sind am vergangenen Wochenende gleich zwei Filme mit dem Schauspieler neu in die Kinos gekommen und haben sich auch beide in den Top Ten platziert. Dafür musste ein weiterer Streifen mit Neeson aus der Rangliste der zehn meistbesuchten Filme weichen. Derweil haben sich in der gesamten Schweiz bereits 78’275 Personen die Wiederveröffentlichung von «Titanic» angeschaut. Das hat ausgereicht, um die Gesamtbesucherzahl des Rekordhalters von Regisseur James Cameron auf über 2 Millionen zu schieben.
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«Titanic» fährt der zweiten Million entgegen

Das beliebteste Liebespaar ist zurück in den Schweizer Kinos. 1’940’587 Eintritte verzeichnete «Titanic» seit der ersten Veröffentlichung 1998. Am vergangenen Wochenende konnte die Romanze zwar in keinem Landesteil den 1. Platz belegen, aber mit den insgesamt 32’809 Eintritten hat sie die Distanz zu zwei Millionen verkauften Eintrittkarten gleich am ersten Wochenende halbiert. In der Deutschschweiz hat derweil «The Hunger Games» den Spitzenplatz in der Rangliste der meistbesuchten Filme nicht an einen neuen Film, sondern an «Intouchables» verloren. Die französische Komödie lockt nun bereits seit 12 Wochen das Publikum in die Kinos. Der einzige andere neue Film in den Top Ten ist die Märchenkomödie «Mirror Mirror», die mit einem durchschnittlichen Kopienschnitt den 6. Platz belegt.
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Hungerspiele erschlagen auch «Wrath of the Titans»

Der Thriller «The Hunger Games» ist zwar in der Deutschschweiz nicht ein annähernd so überwältigender Erfolg wie in den USA (251 Millionen Dollar in 10 Tagen). Doch das Interesse an den Mörderspielen hat für die Verfilmung des ersten Buchs der Trilogie von Suzanne Collins dennoch ausgereicht, um sich ein weiteres Wochenende an der Spitze der Rangliste der meistbesuchten Filme zu halten. Dagegen vermochte der einsame Titan aus «Wrath of the Titans» nichts ausrichten. Konnte «Clash of the Titans» im April 2010 noch mit 30’826 Eintritten den 1. Platz erobern, reichte es für die Fortsetzung mit fast nur halb so vielen Eintritten lediglich für den zweiten Platz. Gemessen an Besuchern pro Leinwand liegt das Action-Spektakel trotzdem deutlich vor «The Hunger Games».
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«Wrath of the Titans» von Jonathan Liebesman

There’s more to life than gods and titans.
Den Kraken hat er schon besiegt, nun muss Perseus es auch noch mit dem Titanen Kronos aufnehmen. Wie schon in «Clash of the Titans» werden auch in der Fortsetzung «Wrath of the Titans» die Helden aus der griechischen Mythologie für ein lautes Fantasy-Spektakel eingesetzt. Immerhin kommt dieses Mal tatsächlich ein Titan vor.
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«The Hunger Games» schiesst «Intouchables» ab

Endlich ein wenig Abewchslung! Nachdem «Intouchables» für neun Wochen den 1. Platz der Rangliste der meistbesuchten Filme in den Deutschschweizer Kinos belegt hatte, sorgte am vergangenen Wochenende der Thriller «The Hunger Games» endlich für eine Veränderung. Ganz so grandios wie in den USA ist das Debüt jedoch nicht ausgefallen. Dort erreichte die Literaturverfilmung mit 155 Millionen Dollar hinter «Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2» und «The Dark Knight» das drittbeste Einspielergebnis aller Zeiten. Wegen dem traumhaften Frühlingswetter musste sich «The Hunger Games» hierzulande mit einem eher mittelmässigen Kopienschnitt begnügen.
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