«Ashes of Time Redux» von Wong Kar Wai (Blu-ray)

Rache hat ihren Preis.
Wenn ein Regisseur nach der Kinoauswertung einen Film noch einmal verändert, wird er für gewöhnlich länger. Nicht so im Fall von «Ashes of Time», dem philosophischen Martial-Arts-Meisterwerk von Wong Kar Wai («My Blueberry Nights»). Für seine «Redux»-Version musste der Regisseur das Drama regelrecht vor dem Zerfall retten und frischte es für die Wiederaufführung am Filmfestival von Cannes 2008 durch eine neue Struktur und überarbeitete Musik von Yo-Yo Ma auf.
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Oscars 2010: Reaktionen, Anmerkungen, viele Bilder

When you grow up, your heart dies.
Die Übertragung der 82nd Annual Academy Awards war für mich ein neues Erlebnis. Anfang der 90er-Jahre habe ich einige Austragungen live geschaut und auch in den letzten drei Jahren habe ich mich jeweils in der Nacht aus dem Bett gequält. Wirklich spannend waren die Veranstaltungen aber nie. Die Oscars sind vielmehr ein gigantisches, glamouröses Familientreffen. Daher habe ich mir dieses Jahr die Show erstmals erst am Abend danach angeschaut. Das werde ich fortan so halten. Hier noch einige Anmerkungen zur Show, den bewegendsten Momenten, einige Ausschnitte aus den besten Reden und viele Bilder, natürlich auch vom schönsten Kleid.
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«Alice in Wonderland» verdrängt «Avatar»

Die Abenteuer eines Mädchens im Unterland setzen den Bewohnern von Pandora zu. Es war vorhersehbar, dass die Ankunft eines neuen 3D-Films in den Deutschschweizer Kinos dem bisherigen Spitzenreiter zusetzen würde. Der klare Erfolg von «Alice in Wonderland» veranlasste den Schweizer Verleiher Walt Disney Studios Motion Pictures, Switzerland dazu, eine Pressemitteilung zu verschicken, in der darauf hingewiesen wird, dass das Märchen von Tim Burton in den ersten vier Tagen rund 1 Million Franken in der Deutschschweiz eingespielt hat. Knapp 80 Prozent der Einnahmen haben demnach die Vorstellungen in 3D generiert.
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Oscars 2010: «And the Oscar goes to…»

Der Ordnung halber folgt hier die Liste der Auszeichnungen der 82nd Academy Awards. Da ich mich für das langweilige Duell zwischen «Avatar» und «The Hurt Locker» und die auf über drei Stunden gestreckten Witze von Steve Martin und Alec Baldwin nicht aus dem Bett quälen wollte, habe ich dieses Jahr die Verleihung aufgezeichnet und werde später noch einige Kommentare nachliefern.
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«Dumbo» von Ben Sharpsteen (Blu-ray)

Don’t look now, but I think we’re up in a tree.
Wie lernt ein Elefant fliegen? Durch Alkohol, eine magische Feder und einen Schubser von einer Felsklippe. Das sind zumindest die Zutaten zur ersten Flugstunde der Titelfigur aus dem Zeichentrickfilm «Dumbo» von Walt Disney und seinem Regisseur Ben Sharpsteen. Irgendwie ist die Geschichte vom kleinen Elefanten mit den gigantischen Ohren eine der wenigen Disney-Produktionen, für die ich mich nie wirklich begeistern konnte. Das Bonusmaterial auf der Blu-ray-Disc hat mir die Erklärung dafür geliefert.
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«The Big Bang Theory» von Chuck Lorre & Bill Prady

I don’t know what the protocol is here.
Eine Fernsehserie, deren Titellied von den Barenaked Ladies geschrieben wurde und gesungen wird, kann vermutlich gar nicht schlecht sein. Für die Bestätigung dieser Behauptung ist momentan aber die Datenlage noch ein wenig unzureichend. Bisher haben die Jungs aus Kanada lediglich das Titellied für «The Big Bang Theory» komponiert. Immerhin lässt sich daher schon einmal feststellen, dass die erste Staffel dieser Sitcom mit einem Titellied der Barenaked Ladies unheimlich witzig und scharfsinnig ist.
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«Payback» von Brian Helgeland (Blu-ray)

Always be grateful for what you get.
Vom brutalen Rachedrama «Payback» gibt es verschiedene Versionen. Wegen negativen Reaktionen bei Testvorführungen wurde Regisseur und Drehbuchautor Brian Helgeland entlassen. Anschliessend wurden neue Szenen gefilmt und der Inhalt des Films ordentlich auf den Kopf gestellt. Sechs Jahre später durfte Helgeland dann doch noch seine eigene Version nachliefern. Auf der Blu-ray-Disc lassen sich der «Director’s Cut» und die Kinofassung vergleichen. In einem Beitrag äussern sich Helgeland und Hauptdarsteller Mel Gibson («Apocalypto») zu den unterschiedlichen Versionen.
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«How to Train Your Dragon» von DeBlois & Sanders

I looked at him, and I saw myself.
Nach «Alice in Wonderland» hatte ich bereits genug von Filmen in 3D. Die Verwendung der dritten Dimension durch Tim Burton führt nicht zu ausreichend Mehrwert. Wie förderlich die Technologie jedoch eingesetzt werden kann, ist in «How to Train Your Dragon» zu erkennen. Der Animationsfilm von Dean DeBlois und Chris Sanders verblüfft durch spektakuläre Gestaltung und stimmungsvolle Tiefenwirkung. Einzig die Handlung ist ein wenig vernachlässigbar.
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09/2010: Scorsese, Burton in wahnsinniger Hochform

Die zwei prominenten Filme, die heute neu in die Deutschschweizer Kinos kommen, beschäftigen sich beide mit den Grenzen zwischen Wahrheit und Wahnsinn. Martin Scorsese hat das Thema in «Shutter Island» in einen fesselnden psychologischen Thriller verpackt. Tim Burton verwandelt derweil «Alice in Wonderland» in eine verwunschene Reise durch das Unterbewusstsein einer jungen Frau vor einer schwierigen Entscheidung. Nahe am Wahnsinn ist auch die Hauptfigur aus «Die Nagelprobe», dem metaphysischen Zeitreisefilm von Luke Gasser. Der Regisseur hat meine Fragen zum Film in diesem Interview beantwortet.
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«Salvador» von Oliver Stone (Blu-ray)

You got to get close, Rick, to get the truth. You get to close, you die.
Wie kaum ein anderer Regisseur befasst sich Regisseur Oliver Stone («Alexander», «Any Given Sunday») immer wieder mit der Politik seines Landes. Das war schon 1986 zu Beginn seiner Karriere so, als er in «Salvador» seinen Blick auf die militärische Einmischung der USA in den Bürgerkrieg in El Salvador richtete, in dem bereits vor 1985 über 40′000 Personen getötet wurden. Stone wählte dazu die Perspektive des amerikanischen Fotojournalisten Richard Boyle (gespielt von James Woods).
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