«The Force Awakens» von J.J. Abrams (Blu-ray)

Chewie, we’re home.

Am 30. Oktober 2012 wurde bekannt, dass George Lucas seine Firma Lucasfilm und damit verbunden die Rechte an «Star Wars» (und «Indiana Jones») an die Walt Disney Studios verkauft. Ein Freuden- oder Trauertag für altgediente Fans der Science-Fantasy-Reihe? Wie sich nun mit der Veröffentlichtung der siebten «Star Wars»-Episode «The Force Awakens» herausgestellt hat, können «Star Wars»-Anhänger, die mit der Original-Trilogie aufgewachsen sind, mehr als nur glücklich sein. Regisseur J.J. Abrams kehrt nämlich mit seinem Co-Drehbuchautoren Lawrence Kasdan zu den Wurzeln der Serie zurück.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter DVD-Tipp | Keine Kommentare »

«The Martian» von Ridley Scott (Blu-ray)

Everywhere I go, I’m the first. It’s a strange feeling.

Zu beneiden ist Mark Watney im Grunde nicht. Der Protagonist aus dem Roman «The Martian» von Andy Weir kämpft, fast auf sich alleine gestellt, auf dem Mars um sein Überleben. Immerhin kann er sich dabei als Pionier der Wissenschaft und Kolonialist seines eigenen Planeten fühlen. Die faszinierende Geschichte vom gestrandeten Weltraumreisenden wurde von Regisseur Ridley Scott bildgewaltig und mitreissend als Science-Fiction-Komödie inszeniert.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter DVD-Tipp | Keine Kommentare »

«Inside Out» von Pete Docter (Blu-ray)

Goodbye friendship, hello loneliness.

Für lange Zeit waren die Pixar Animation Studios in Hollywood die Vorreiter bezüglich Kreativität. Selbst Fortsetzungen wie «Toy Story 2» oder «Toy Story 3» übertrafen die Konkurrenz an Einfallsreichtum. Doch in den letzten Jahren folgten eine wenig inspirierte Produktion, die lediglich eine Variation von bekannten Disney-Themen beinhaltete («Brave»), sowie lieblose Fortsetzungen («Cars 2», «Monsters University»), die Zweifel aufkommen liessen, ob Pixar weiterhin in der Lage ist, erstaunliche und verblüffende Geschichten zu erzählen. Mit «Inside Out» knüpft nun aber Regisseur Pete Docter direkt an seinen Erfolg von «Up» an.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter DVD-Tipp | Keine Kommentare »

«Königin Po» von Maja Gehrig

Aso di Gschicht erfindsch denn aber nomel neu!

Dem Schwebezustand zwischen Tag und Nacht hat sich die Filmemacherin Maja Gehrig bereits in «Une nuit blanche» (2005) angenähert, ihrem Abschlussfilm an der HSLU. Nun beschäftigt sie sich in «Königin Po» mit einem ganz anderen Aspekt dieses Übergangs von Wachen zu Schlafen. Nur noch eine Geschichte möchte das Mädchen im Bett von ihrem Vater hören. So die altbekannte Ausgangslage dieser etwas anderen Gutenachtgeschichte. In der Folge entspinnt sich eine berührend fragile Erzählung über Dominanz und Gleichgewicht.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter Schweizer Festivals | Keine Kommentare »

«Tomorrowland» von Brad Bird (Blu-ray)

Just use your imagination!

Gegenwärtig ist schon eine ordentliche Portion Optimismus notwendig, wenn man der Menschheit eine glänzende Zukunft voraussagen möchte. Stattdessen dominieren durch den Klimawandel verursachte Naturkatastrophen, Anschläge durch Terroristen und riesige Flüchtlingsströme wegen Kriegen und Armut die Nachrichten. Aber kann es sein, dass diese negativen Eindrücke nicht wirklich den wahren Zustand der Welt wiedergeben, sondern vielmehr als selbsterfüllende Prophezeiung zum Untergang der Menschheit führen? Von diesem Szenario geht der Science-Fiction-Thriller «Tomorrowland» von Regisseur Brad Bird («Ratatouille») aus.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter DVD-Tipp | Keine Kommentare »

«Heidi» von Johanna Spyri bis Alain Gsponer

Wenn dir etwas Freude macht im Leben, dann musst du es einfach tun.

Wenn ich eine Besprechung über einen Film schreibe, der auf einen Roman basiert, der schon mehrmals verfilmt wurde, dann stellen sich mir immer zahlreiche Fragen bezüglich der Herangehensweise an den Film und den Text. Soll ich einen Vergleich zur schriftlichen Version herstellen? Wie gehe ich auf frühere Fassungen ein? Spielen diese Vorgänger für die Beurteilung überhaupt eine Rolle? Im Fall der jüngsten Bearbeitung von «Heidi» zeigt sich, wie fruchtbar eine umfassende Betrachtung sein kann: Ein Blick auf den Kinofilm von Alain Gsponer, die Texte von Johanna Spyri sowie die beiden Schweizer Klassiker «Heidi» (1952) und «Heidi und Peter» (1954) mit Heinrich Gretler als Alm-Öhi.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter Neu im Kino | Keine Kommentare »

«Erlkönig» von Georges Schwizgebel

Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir

Wenn es einen Schweizer Animationsfilmer mit unverkennbarer Handschrift gibt, dann ist das Georges Schwizgebel («Romance», «Retouches»). Seine Werke prägen sich durch markante Farbzeichnungen ein, die in ständiger Bewegung sind und vom Publikum eine fortlaufende Neuorientierung im Raum erfordern. Schwizgebel versucht in der Regel gar nicht erst, die Normen des konventionellen Films mit meist fixen Kamerapositionen zu imitieren, sondern nutzt alle Freiheiten des Animationsfilms, bewegt sich ohne Begrenzungen im Raum und rotiert den Blickwinkel virtuos um seine Figuren. Diese Stilmittel setzt Schwizgebel auch gewohnt eindrücklich in «Erlkönig» ein. Für diese literarische Adaption verzichtet er jedoch auch auf einen Teil seiner sonst üblichen Freiheiten.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter Schweizer Festivals | Keine Kommentare »

«Islander’s Rest» von Claudius Gentinetta, Frank Braun

Ein wenig Einzelgänger sind die Protagonisten in den Animationsfilmen von Claudius Gentinetta und Frank Braun immer, ob sie sich nun mit einem abgemagerten Hund in der Grossstadt durchkämpfen («Poldek»), sich in einer Seilbahnkabine gegen den Absturz wehren müssen («Die Seilbahn»), sich in Schlaf und Untergang schaukeln lassen («Schlaf») oder sich wie in «Islander’s Rest» mit Botengängen verweilen.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter Schweizer Festivals | Keine Kommentare »

«Love & Mercy» von Bill Pohlad (Blu-ray)

Even the happy songs sound sad.

Gute Schwingungen und kalifornische Mädchen – die Musik der Beach Boys klingt verlockend nach Sonne, Strand und viel Spass. Oder eben «Good Vibrations» und «California Girls». Doch so fröhlich und sonnig war der Alltag von Brian Wilson, dem kreativen Kopf von der kalifornischen Band, in keiner Art und Weise. Im packenden Biopic «Love & Mercy» schlüpfen Paul Dano («There Will Be Blood», «Little Miss Sunshine») und John Cusack («High Fidelity», «2012», «Con Air») in die Rolle von Brian Wilson, dessen Leben von einem prügelnden Vater, künstlerischen Konflikten in der Gruppe, Stimmen im Kopf, Experimenten mit Drogen und unkonventionellen Behandlungsmethoden durch einen dominanten Psychologen und Psychotherapeuten geprägt war.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter DVD-Tipp | Keine Kommentare »

«Lucens» von Marcel Barelli

Mais nos ingénieurs ont très vite appri à dompter la nature sauvage de l’atome – fidèle à la réputation d’excellence et de savoir-faire.

Schweizer Politik und Geschichte liefert eindeutig ausreichend Stoff für zahlreiche kurze Animationsfilme. So schuf in den 1990er-Jahren Jonas Raeber kontroverse Werke wie «Patt» (1990), «Hoffen auf bessere Zeiten» (1993), «Grüezi» (1995) und «Credo» (2000), in denen er sich mit der Armee, der Rüstungsindustrie, Fremdenfeindlichkeit und der katholischen Kirche beschäftigte. Doch solch explizit gesellschaftspolitische Themen wurden in den Jahren danach im Schweizer Animationsfilm nur noch vereinzelt behandelt. Marcel Barelli zeigt nun mit «Lucens» die diesbezüglichen Möglichkeiten auf.
Ganzen Artikel anzeigen »

Abgelegt unter Schweizer Festivals | Keine Kommentare »