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	<title>filmsprung.ch</title>
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	<description>Filmblog von Thomas Hunziker</description>
	<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:57:01 +0000</pubDate>
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		<title>«The Green Mile» von Frank Darabont (Blu-ray)</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DVD-Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[
Do you leave the lights on after bedtime? Cause I get a little scared in the dark sometime.
Für seine zweite Regiearbeit nach «The Shawshank Redemption» verschlug es Frank Darabont schon wieder in ein Gefängnis. Wieder zu einem unschuldig Verurteilten. Wieder zu einer Geschichte von Stephen King. Damit sind die Ähnlichkeiten aber bereits mehr oder weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6948" title="Michael Clarke Duncan in «The Green Mile»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/greenmile1.jpg" alt="Michael Clarke Duncan in «The Green Mile»" width="490" height="280" /></p>
<blockquote><p>Do you leave the lights on after bedtime? Cause I get a little scared in the dark sometime.</p></blockquote>
<p>Für seine zweite Regiearbeit nach <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=5784" target="_self"><strong>«The Shawshank Redemption»</strong></a> verschlug es <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001104" target="_blank"><strong>Frank Darabont</strong></a> schon wieder in ein Gefängnis. Wieder zu einem unschuldig Verurteilten. Wieder zu einer Geschichte von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000175" target="_blank"><strong>Stephen King</strong></a>. Damit sind die Ähnlichkeiten aber bereits mehr oder weniger erschöpft. Gemeinsam mit <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000158" target="_blank"><strong>Tom Hanks</strong></a> als Gefängniswärter bewundert Darabont in <a href="http://www.imdb.com/title/tt0120689" target="_blank"><strong>«The Green Mile»</strong></a> die heilsamen Kräfte eines zum Tode verurteilten Häftlings.<span id="more-6947"></span></p>
<p>«Green Mile» ist die Bezeichnung für den Todestrakt eines Gefängnisses in South Carolina. Der einfache Grund: der Gang auf dem die Verurteilten ihre letzten Schritte zurücklegen ist grün beschichtet. Leiter der Wachabteilung ist Paul Edgecomb (Tom Hanks, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=5185" target="_self">«Forrest Gump»</a>, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=2490" target="_self">«Angels &amp; Demons»</a>), der mit seinen Assistenten «Brutal» (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0001556" target="_blank">David Morse</a>), Dean (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0001608" target="_blank">Barry Pepper</a>) und Harry (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0218810" target="_blank">Jeffrey DeMunn</a>) darum bemüht ist, die Gefangenen respektvoll zu behandeln. Neben den Problemen mit dem menschenverachtenden Unteraufseher Percy (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0006535" target="_blank">Doug Hutchison</a>) quält ihn vor allem seine Prostata.</p>
<p>Da trifft ein besonderer Verbrecher im Zellblock ein, der über 2.20 Meter grosse John Coffey (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0003817" target="_blank">Michael Clarke Duncan</a>, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6537" target="_self">«Armaggedon»</a>), der trotz seiner Kraft und Grösse überaus friedfertig scheint. Als kurz darauf Paul von Coffey auf wundersame Weise von seinen Prostatabeschwerden befreit wird, beginnt er an der Schuld des kindhaften Hünen zu Zweifeln. Nach und nach beginnen auch Pauls Arbeitskollegen daran zu zweifeln, dass Coffey zwei junge Mädchen ermordet haben soll. Doch lässt sich am Urteil der Justiz etwas ändern? Wer einmal eine Zelle an der Green Mile bezogen hat, verlässt sie eigentlich nur noch über den Umweg über den elektrischen Stuhl.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6949" title="Barry Pepper, David Morse und Tom Hanks in «The Green Mile»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/greenmile2.jpg" alt="Barry Pepper, David Morse und Tom Hanks in «The Green Mile»" width="490" height="280" /></p>
<p>Für seine zweite Regiearbeit konnte Regisseur und Drehbuchautor Frank Darabont wieder ein nicht nur namhaftes, sondern auch überzeugendes Ensemble zusammenstellen. In wichtigen Nebenrollen sind auch noch <a href="http://www.imdb.com/name/nm0005377" target="_blank"><strong>Sam Rockwell</strong></a> (<a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=3551" target="_self">«Moon»</a>), <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001765" target="_blank"><strong>Harry Dean Stanton</strong></a>, <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000342" target="_blank"><strong>James Cromwell</strong></a> (<a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6506" target="_self">«Surrogates»</a>), <a href="http://www.imdb.com/name/nm0165101" target="_blank"><strong>Patricia Clarkson</strong></a> (<a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6030" target="_self">«Shutter Island»</a>), <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001372" target="_blank"><strong>Bonnie Hunt</strong></a> (<a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=613" target="_self">«Cars»</a>), <a href="http://www.imdb.com/name/nm0005052" target="_blank"><strong>Michael Jeter</strong></a> und <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001295" target="_blank"><strong>Graham Greene</strong></a> zu sehen. Allerdings stehen weniger die schauspielerischen Leistungen, als vielmehr die wundersame Handlung und Heilungen im Vordergrund. Obschon die Geschichte wie schon für «The Shawshank Redemption» wieder von Horrormeister Stephen King stammt, könnte das Wesen der Geschichte – abgesehen vom Schauplatz und von einer tüchtigen Prise Nostalgie – nicht unterschiedlicher sein. Drehte sich die Handlung in «The Shawshank Redemption» um die Widerstandskraft einer einzelnen Person, so konzentriert sich King im in mehreren Teilen erschienenen Fortsetzungsroman «The Green Mile» auf Übersinnliches.</p>
<p>Darabont und King rücken die Verurteilung der Todesstrafe nicht direkt in den Vordergrund (wie dies etwa Tim Robbins in «Dead Man Walking» tat). Stattdessen ergründen sie allgemeingültige Verhaltensmuster der menschlichen Natur. John Coffey spürt die gebündelte Kraft der menschlichen Niederträchtigkeit, die sich ihm in zahlreichen Schattierungen manifestiert. Seine Heilkräfte sind mit denen von Jesus Christus zu vergleichen. Die Initalen J.C. sind daher wohl kaum ein Zufall, und die Hinrichtung erweist sich dadurch als unausweichlich. Die Parallelen zum Leben von Jesus sind etwas gar banal. Trotzdem vermag der Film durch seine kraftvolle Erzählweise, die eindringlichen Schauspieler und die elegante Inszenierung zu fesseln.</p>
<p>Die wunderbar ausgeleuchtete Kameraarbeit von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0005897" target="_blank"><strong>David Tattersall</strong></a> kommt auf der Blu-ray-Disc ebenso gut zur Geltung wie die anmutige Musik von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0002353" target="_blank"><strong>Thomas Newman</strong></a>. Bild- und Tonqualität sind tadellos. Vorzüglich ist das Bonusmaterial, das erst einmal aus einem regulären Drehbericht (25 Minuten), zusätzlichen, ausführlicheren Beiträgen (102 Minuten) über einzelne Aspekte wie die Vorlage von King, die Ausstattung oder die Dressur der Mäuse, zwei entfallenen Szenen (3 Minuten) und Make-up-Tests für Tom Hanks und Michael Clarke Duncan besteht.</p>
<p>Dann ist da auch noch der Audiokommentar mit Frank Darabont. Er beweist sich auf dieser Tonspur nicht nur als enthusiastischer Geschichtenerzähler, sondern auch als kundiger Filmfan. Er unterhält mit technischen Details, Anekdoten, Telefonanrufen und vielen Verweisen auf andere Filme. Er beschreibt zwar auch ein wenig zu oft, ob es sich nun gerade um eine Aufnahme an einem echten Schauplatz oder in einer Kulisse handelt. Doch er berichtet auch, wie er bei Drehortbesichtigung für «The Shawshank Redemption» beim Aufenthalt im Gefängnis, das er später in «The Green Mile» verwendete, auf Regisseur John Frankenheimer getroffen ist und bezeichnet diese Begegnung als «my brush with greatness.» Entsteht zunächst der Eindruck, dass Darabont unheimlich gut vorbereitet ist, lüftet er später das Geheimnis, dass die Tonspur über mehrere Monate entstanden ist und einfach geschickt nachbearbeitet wurde.</p>
<p><strong>Bewertung: <img title="5 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/5_sterne.gif" border="0" alt="5 Sterne" /><br />
Bild-/Tonqualität (Blu-ray): <img title="5 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/5_sterne.gif" border="0" alt="5 Sterne" /><br />
Bonusmaterial (Blu-ray):</strong> <img title="5 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/5_sterne.gif" border="0" alt="5 Sterne" /></p>
<p>(Bilder: © Warner Home Entertainment)</p>
<p><strong>Film kaufen:</strong><br />
<a href="http://www.dvd-shop.ch/detail.php?partner=filmsprung&amp;products_id=263072" target="_blank">«The Green Mile» auf <strong>Blu-ray</strong> bei dvd-shop.ch</a><br />
<a href="http://www.dvd-shop.ch/detail.php?partner=filmsprung&amp;products_id=134002" target="_blank">«The Green Mile» auf DVD bei dvd-shop.ch</a></p>
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		<title>Filmstöckchen 1396</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 05:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Filmstöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch habe ich bei Adastra wegen sonderbaren Fingerkuppen die wilde Tragikomödie «I&#8217;m a Cyborg, But That&#8217;s OK» erkannt. Alle bisherigen Filmrätsel sind bei Dirk aufgelistet. Eine kleine Erklärung für die Rätsel hier: Fragen zu Herkunftsland, Herstellungsjahr und Genre dürfen zwar gestellt werden. Aber ich beantworte sie nicht. Die sind nämlich langweilig.







Die Maus ist scheinbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch habe ich bei <a href="http://glee.tv/2010/09/filmratselstockchen-1395" target="_blank"><strong>Adastra</strong></a> wegen sonderbaren Fingerkuppen die wilde Tragikomödie <a href="http://www.imdb.com/title/tt0497137" target="_blank"><strong>«I&#8217;m a Cyborg, But That&#8217;s OK»</strong></a> erkannt. Alle bisherigen Filmrätsel sind bei <a href="http://www.dhaunsch.com/filmratselstockchen" target="_blank"><strong>Dirk</strong></a> aufgelistet. Eine kleine Erklärung für die Rätsel hier: Fragen zu Herkunftsland, Herstellungsjahr und Genre dürfen zwar gestellt werden. Aber ich beantworte sie nicht. Die sind nämlich langweilig.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6928" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396a.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="275" /><span id="more-6927"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6931" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396b.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="274" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6933" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396c.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="275" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6935" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396c2.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="276" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6937" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396d.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="274" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6939" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396e.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="275" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6941" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396f.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="276" /></p>
<p>Die Maus ist scheinbar ebenso berühmt wie die Schauspieler. Immerhin hat sie auch eine Hauptrolle, und <a href="http://glee.tv" target="_blank"><strong>Adastra</strong></a> hat sie ausgereicht, um <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6947" target="_self"><strong>«The Green Mile»</strong></a> zu erkennen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6944" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396g.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="275" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6945" title="Filmstöckchen 1396" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1396i.jpg" alt="Filmstöckchen 1396" width="490" height="273" /></p>
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		<title>35/2010: Zaubernder Cage gegen zaudernden Juden</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 05:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Filmstarts]]></category>

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		<description><![CDATA[
Von den fünf Filmen, die heute neu in die Deutschschweizer Kinos kommen, habe ich für einmal sogar zwei gesehen. Kurzweilig und unterhaltsam ist die romantische Fantasy-Komödie «The Sorcerer&#8217;s Apprentice» in der sich Nicolas Cage als Zaubermeister auf die Suche nach dem Nachfolger von Merlin macht. Selbstverständlich findet er ihn auch, sonst würde der Titel wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6921" title="Nicolas Cage in «The Sorcerer's Apprentice»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/sorcerersapprentice3.jpg" alt="Nicolas Cage in «The Sorcerer's Apprentice»" width="490" height="280" /></p>
<p>Von den fünf Filmen, die heute neu in die Deutschschweizer Kinos kommen, habe ich für einmal sogar zwei gesehen. Kurzweilig und unterhaltsam ist die romantische Fantasy-Komödie <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6858" target="_self"><strong>«The Sorcerer&#8217;s Apprentice»</strong></a> in der sich Nicolas Cage als Zaubermeister auf die Suche nach dem Nachfolger von Merlin macht. Selbstverständlich findet er ihn auch, sonst würde der Titel wenig Sinn machen. Gehaltvoll und selbstreflexiv, aber trotzdem ein wenig amüsant ist die deutsche Komödie <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6902" target="_self"><strong>«Das Leben ist zu lang»</strong></a> von Dani Levy, in der ein Regisseur eine Komödie über die Mohammed-Karikaturen drehen will.<span id="more-6920"></span></p>
<p>Ausserdem wagen Drew Barrymore und Justin Long in der romantischen Komödie <strong>«Going the Distance»</strong> den Versuch einer Fernbeziehung zwischen San Francisco und New York. Im Dokumentarfilm <strong>«Tanzträume»</strong> tanzen Jugendliche «Kontakthof» von Pina Bausch. Jede Menge Unfug stellt der Titelheld aus der französischen Komödie <strong>«Le petit Nicolas»</strong> an.</p>
<p>Das <a href="http://www.xenix.ch" target="_blank"><strong>Xenix</strong></a> widmet diesen Monat einem asiatischen Star. In der Reihe «Tony Leung – In the Mood for Love» darf sich Tony Leung in 15 Filmen präsentieren. Als Auftakt stehen diese Woche <em>«In the Mood for Love»</em> (Do–So 17.15 Uhr) und <strong>«Chungking Express»</strong> (Do–So 19.15 Uhr) von Wong Kar-Wai auf dem Programm. Zudem wird der erste Teil von <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=4237" target="_self"><strong>«Red Cliff»</strong></a> (Do 21.15 Uhr, So 14.15 Uhr) von John Woo gezeigt. Der erste Teil? Jawohl. Das Xenix zeigt das Kriegsspektakel in der vollen Länge von gut fünf Stunden.</p>
<p>Meine Empfehlungen: Von den weiterhin gezeigten Filmen sollte man sich auf keinen Fall <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6743" target="_self"><strong>«Inception»</strong></a> entgehen lassen. Christopher Nolan entwirft fantastische Traumwelten auf mehreren Ebenen. Sehenswert ist auch der überragende Sam Rockwell in <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=3551" target="_self"><strong>«Moon»</strong></a>. Er spielt einen auf dem Mond seltsame Vorkommnisse feststellenden Arbeiter. Das beachtliche Regiedebüt von Duncan Jones ist ein eindrückliches Kinoereignis! Auf alle Fälle sehenswert sind auch der berührende und humorvolle Animationsfilm <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6629" target="_self"><strong>«Toy Story 3»</strong></a> und der verführerische Thriller <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6415" target="_self"><strong>«Chloe»</strong></a>.</p>
<p>(Bild: © 2009 Disney Enterprises, Inc.)</p>
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		<title>«Basic Instinct» von Paul Verhoeven (Blu-ray)</title>
		<link>http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6911</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DVD-Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[
I think she&#8217;s the fuck of the century.
Ein wenig orale Befriedigung, kurz Missionar- und Reiterstellung sowie ein Schal reichen in den USA bereits für Jahrhundertsex. Dieser Eindruck entsteht zumindest in «Basic Instinct» von Regisseur Paul Verhoeven und Drehbuchautor Joe Eszterhas. Selbstverständlich sind es aber weniger die sexuellen Übungen im Bett, als vielmehr die äusseren Umstände [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6912" title="Sharon Stone in «Basic Instinct»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/basicinstinct1.jpg" alt="Sharon Stone in «Basic Instinct»" width="490" height="280" /></p>
<blockquote><p>I think she&#8217;s the fuck of the century.</p></blockquote>
<p>Ein wenig orale Befriedigung, kurz Missionar- und Reiterstellung sowie ein Schal reichen in den USA bereits für Jahrhundertsex. Dieser Eindruck entsteht zumindest in <a href="http://www.imdb.com/title/tt0103772" target="_blank"><strong>«Basic Instinct»</strong></a> von Regisseur <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000682" target="_blank"><strong>Paul Verhoeven</strong></a> und Drehbuchautor <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000390" target="_blank"><strong>Joe Eszterhas</strong></a>. Selbstverständlich sind es aber weniger die sexuellen Übungen im Bett, als vielmehr die äusseren Umstände die zu reichlich Ausschüttung von Endorphinen im Körper der beglückten männlichen Hauptfigur führen.<span id="more-6911"></span></p>
<p>Die eigentliche Hauptrolle im Skandalfilm von 1992 spielt aber sowieso der makellose Körper von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000232" target="_blank"><strong>Sharon Stone</strong></a>. Sie spielt die reiche Schriftstellerin Catherine Tramell, die nach der brutalen Ermordung eines Ex-Rockstars, mit dem sie eine Beziehung hatte, unter Mordverdacht gerät. Einerseits hat sie in ihrem letzten Roman den Tathergang beschrieben hat, andererseits umgibt sie sich mit verurteilten Mörderinnen. Kommt hinzu, dass sie bei der Befragung auf dem Polizeiposten dreist raucht und genüsslich ihre unbedeckte Schamgegend zur Schau stellt.</p>
<p>Der auf Tramell angesetzte Detective Nick Curran (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0000140" target="_blank">Michael Douglas</a>, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=5120" target="_self">«Traffic»</a>) ist allerdings auch kein unbeschriebenes Blatt. Er hat ihm Dienst schon mindestens eine unschuldige Person erschossen. Daher wurde ihm der Spitzname «Shooter» verliehen. Nick fühlt sich zu der skrupellosen Blonden angezogen und kann ihren Reizen bald nicht mehr widerstehen, obschon sie ihn womöglich ermorden wird. Durch die Polizeipsychiaterin Beth Garner (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0000675" target="_blank">Jeanne Tripplehorn</a>), bei der Nick wegen seines reizbaren Charakters in Behandlung ist und mit der er auch schon eine Beziehung gehabt hat, wird das Liebesdreieck vervollständigt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6913" title="Michael Douglas und Sharon Stone in «Basic Instinct»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/basicinstinct2.jpg" alt="Michael Douglas und Sharon Stone in «Basic Instinct»" width="490" height="280" /></p>
<p>Die ganze Diskussion über die Sexszenen mit und ohne Eispickel lenken immer wieder davon ab, dass «Basic Instinct» in erster Linie ein spannender und wirkungsvoller Thriller ist. Paul Verhoeven und Joe Eszterhas erlauben sich zwar zwischendurch ein bisschen viele Scherze mit dem Beruf des Psychiaters und damit verbunden übertriebenen Persönlichkeitsprofilen («You&#8217;re dealing with a devious, diabolical mind»). Die passende Besetzung und die dichte Inszenierung lassen diese Abstecher in die Karikatur sowie einige Ungereimtheiten aber schnell vergessen.</p>
<p>Der Film lebt auch vom Spiel mit den Konventionen des Genres und der Geschlechterrollen. Die starken Positionen werden für einmal nicht von einem Mann besetzt, sondern von den beiden undurchschaubaren Frauen. Nick wird sowohl von Tramell als auch von Garner analysiert und benutzt. Tramell verwendet zudem seine Biografie für ihren nächsten Roman und spottet über ihn: «You&#8217;re going to make a terrific character, Nick.»</p>
<p>Obschon der Detective mit den beiden Frauen nicht wirklich mithalten kann, lässt er sich auf ihr Spiel ein. Dabei weiss Tramell schon früh: «Pretty soon I&#8217;ll know you better than you know yourself.» Dass Nick seiner Aufgabe in der modernen Welt nicht gewachsen ist, wird auch durch seinen zweiten Spitznamen angedeutet. Von seinem Kollegen wird er Hoss genannt, ziemlich sicher nach Eric «Hoss» Cartwright, dem leichtgläubigen und nicht besonders schlauen mittleren Sohn aus «Bonanza». Nick führt sich auch ein wenig auf wie ein Cowboy auf und zeigt sich dadurch als Überrest aus einer lange vergangenen Zeit.</p>
<p>Die Blu-ray-Disc bietet eine klar deutliche bessere Bildqualität als die bisherigen DVDs, kann aber nicht wirklich als Referenz für eine gute Blu-ray-Disc dienen. Statische Nahaufnahmen im Tageslicht können meist durch exzellente Schärfe überzeugen. In den dunklen Szenen, von denen es in diesem Film etliche gibt, ist allerdings häufig übermässiges Rauschen zu bemängeln. Bonusmaterial ist nicht vorhanden.</p>
<p><strong>Bewertung: <img title="5 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/5_sterne.gif" border="0" alt="5 Sterne" /><br />
Bild-/Tonqualität (Blu-ray): <img title="4 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/4_sterne.gif" border="0" alt="4 Sterne" /><br />
Bonusmaterial (Blu-ray):</strong> <img title="0 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/0_sterne.gif" border="0" alt="0 Sterne" /></p>
<p>(Bilder: © Kinowelt Home Entertainment)</p>
<p><strong>Film kaufen:</strong><br />
<a href="http://www.dvd-shop.ch/detail.php?partner=filmsprung&amp;products_id=218483" target="_blank">«Basic Instinct» auf <strong>Blu-ray</strong> bei dvd-shop.ch</a><br />
<a href="http://www.dvd-shop.ch/detail.php?partner=filmsprung&amp;products_id=108369" target="_blank">«Basic Instinct» auf DVD bei dvd-shop.ch</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>«Das Leben ist zu lang» von Dany Levy</title>
		<link>http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6902</link>
		<comments>http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6902#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neu im Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich bin nicht so alt, wie ich aussehe.
In der Schweiz hatte 2009 ein 50-jähriger Mann noch eine Lebenserwartung von 31,7 Jahren. Für die 50-jährige Hauptfigur aus «Das Leben ist zu lang» waren allerdings bereits die bisherigen 50 Jahre eine ordentliche Zumutung, so dass die Aussicht auf weitere 31 Jahre der Demütigung nur schwer erträglich ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6903" title="Markus Hering und Veronica Ferres in «Das Leben ist zu lang»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/lebenistzulang1.jpg" alt="Markus Hering und Veronica Ferres in «Das Leben ist zu lang»" width="490" height="280" /></p>
<blockquote><p>Ich bin nicht so alt, wie ich aussehe.</p></blockquote>
<p>In der Schweiz hatte 2009 ein 50-jähriger Mann noch eine Lebenserwartung von 31,7 Jahren. Für die 50-jährige Hauptfigur aus <a href="http://www.imdb.com/title/tt1572996" target="_blank"><strong>«Das Leben ist zu lang»</strong></a> waren allerdings bereits die bisherigen 50 Jahre eine ordentliche Zumutung, so dass die Aussicht auf weitere 31 Jahre der Demütigung nur schwer erträglich ist. Die Komödie von Regisseur und Drehbuchautor <a href="http://www.imdb.com/name/nm0506374" target="_blank"><strong>Dani Levy</strong></a> ist eine Satire auf die eigene Branche, die viele Elemente aus Filmen von Woody Allen verwendet. Das Ergebnis wirkt daher wenig einfallsreich und ist nur teilweise amüsant.<span id="more-6902"></span></p>
<p>Für den jüdischen Regisseur Alfi Seliger (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0378985" target="_blank">Markus Hering</a>) ist das Leben eine Qual. Alle rühmen ihn immer noch für seine Komödie «Das blaue Wunder». Doch seit diesem Erfolg sind viele Jahre vergangen. Nun versucht er, Produzent Holger Miesbach-Boronowski (<a href="http://www.imdb.com/name/nm3336514" target="_blank">Hans Hollmann</a>) sein Projekt über den Karikaturenstreit schmackhaft zu machen. An dessen Geburtstagsfeier fragt er Michael Bully Herbig für die Hauptrolle an. Der ist vom vorgeschlagenenen Titel «Mohahammed» begeistert. Fasziniert ist auch Natasha (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0274704" target="_blank">Veronica Ferres</a>), die russische Gattin von Miesbach-Boronowski. Sie erhofft sich eine Hauptrolle im Film.</p>
<p>Doch Alfi kämpft nicht nur um die Realisierung seines Films, sondern auch um den Zusammenhalt seiner Familie, um die er sich aber viel zu wenig kümmert. Daher landete seine Frau Helena (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0000888" target="_blank">Meret Becker</a>) bei einem Seitensprung im Bett von ihrem Produzenten Johannes (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0230649" target="_blank">Justus von Dohnányi</a>). Die Kinder Romy (<a href="http://www.imdb.com/name/nm4002204" target="_blank">Hannah Levy</a>) und Alain (<a href="http://www.imdb.com/name/nm4011707" target="_blank">David Schlichter</a>) schenken ihrem Vater wenig Beachtung oder schämen sich sogar für ihn. «Ich will nicht mir dir gesehen werden. Du bist peinlich!» lässt ihn seine Tochter unmissverständlich wissen. Dann muss Alfi von seinem Arzt (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0272224" target="_blank">Heino Ferch</a>), der ihn irgendwie an den Schauspieler Heino Ferch erinnert, auch noch erfahren, dass er seine Ernährung umstellen muss.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6904" title="Hannah Levy, Meret Becker, David Schlichter und Heino Ferch in «Das Leben ist zu lang»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/lebenistzulang2.jpg" alt="Hannah Levy, Meret Becker, David Schlichter und Heino Ferch in «Das Leben ist zu lang»" width="490" height="280" /></p>
<p>Alfi Seliger stellt sich zu Beginn gleich einmal persönlich vor. Bei seiner Figur handle es sich um einen «Nebbich», ein Begriff aus dem Jiddischen, der so viel wie Witzfigur oder sympathischer Verlierer bedeute. Diese Figur kennen wir doch aus <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=5435" target="_self"><strong>«A Serious Man»</strong></a>. Seliger erklärt auch, was das Publikum zu erwarten hat: einen komplizierten deutschen Film ohne das Versprechen, einen guten Abend zu haben. Dazu gibt es gleich noch einen Hör- und Sehtest, um die Qualität der Vorführung zu garantieren. Eine solche Einführung mit Ansprache an das Publikum erinnert wiederum an <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=4843" target="_self"><strong>«Whatever Works»</strong></a> von Woody Allen. Auch sonst teilt «Das Leben ist zu lang» viele Gemeinsamkeiten mit den Werken des New Yorker Regisseurs. So fehlt auch der versuchte Selbstmord nicht.</p>
<p>Doch der Film von Levy unterscheidet sich auch deutlich von den meisten Filmen von Woody Allen. Wenn nämlich Alfi von seiner Mutter (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0813961" target="_blank">Elke Sommer</a>) den Vorwurf hört «Du bist weder lustig noch geistreich», dann trifft diese Beurteilung auch ein wenig auf den Film selbst zu. Das liegt womöglich auch daran, dass Alfi die Meinung vertritt, dass Humor uns nicht erlösen kann. Wer diese Ansicht vertritt, kann nicht wirklich witzig sein. Entsprechend schwerfällig schleppt sich die Hauptfigur durch die Szenen. Einige gelungene Ideen sind aber durchaus vorhanden, etwa der Anlageberater, der weinend von der Insolvenz seiner Bank und der dadurch verbundenen Vernichtung von Alfis Vermögen erzählt. Auch der eine oder andere pointierte Spruch ist vorhanden, beispielsweise «Ich habe mir die Wahrheit schöner vorgestellt.» Diese spärlichen Höhepunkte reichen aber nicht aus, um über den geringen Einfallsreichtum hinwegzutäuschen.</p>
<p>Als Levy schliesslich die Einfälle vollends ausgehen, schleift er die Handlung auf eine zuvor schon angedeutete, aber ansonsten ziemlich unmotivierte Metaebene. Das wirkt lediglich so, als ob Levy nicht wusste, wie er die Anhäufung von Klischees zu ihrem konsequenten Ende führen sollte und daher noch eine Steigerung einbauen wollte. Alfi entdeckt plötzlich, dass er gar nicht über sein Leben bestimmen kann, weil da hinter den Kulissen dieser Regisseur Dani Levy sitzt. Diese Dekonstruktion des filmischen Prozesses ist auch nicht gerade neu. Anschliessend versucht Alfi die Bemühungen des Regisseurs zu sabotieren, indem er auf die Konventionen der Erzählung hinweist und laut schreit: «Film ist Lüge!» So löst sich die Komödie am Ende in völliger Beliebigkeit auf.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> «Das Leben ist zu lang» ist eine nur leicht amüsante Komödie, die einige Wahrheiten, aber noch viel mehr verbrauchte Klischees enthält.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <img title="3 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/3_sterne.gif" border="0" alt="3 Sterne" /></p>
<p>(Bilder: © Filmcoopi)</p>
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		<title>Muskelmänner von Stallone beugen sich Tanztruppe</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Truppe aus «Step Up 3» tanzt nicht nur Angelina Jolie, sondern auch der Eliteeinheit von Sylvester Stallone auf dem Kopf herum. Der 3D-Tanzfilm liess sich auf jeden Fall nicht vom Spitzenplatz in der Besucherrangliste der meistbesuchten Filme in den Deutschschweizer Kinos verdrängen. Das Aufgebot von Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Eric Roberts, Mickey [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6917" title="«Step Up 3»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/stepup3b.jpg" alt="«Step Up 3»" width="490" height="280" /></p>
<p>Die Truppe aus <strong>«Step Up 3»</strong> tanzt nicht nur Angelina Jolie, sondern auch der Eliteeinheit von Sylvester Stallone auf dem Kopf herum. Der 3D-Tanzfilm liess sich auf jeden Fall nicht vom Spitzenplatz in der Besucherrangliste der meistbesuchten Filme in den Deutschschweizer Kinos verdrängen. Das Aufgebot von Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Eric Roberts, Mickey Rourke, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis hat sich für Stallone dennoch einigermassen ausgezahlt: immerhin überbot er mit <strong>«The Expendables»</strong> (29&#8242;284 Eintritte in den ersten vier Tagen) das Resultat seiner beiden letzten Filme. <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=1315" target="_self"><strong>«Rambo»</strong></a> kam im Februar 2008 am ersten Wochenende nur auf 19&#8242;83 Eintritte, <strong>«Rocky Balboa»</strong> ein Jahr vorher zumindest auf 27&#8242;665.<span id="more-6916"></span></p>
<p>Vier Wochen in den Deutschschweizer Kinos haben bereits ausgereicht, um aus <strong>«Grown Ups»</strong> den erfolgreichsten Film mit Adam Sandler in den Schweizer Kinos zu machen. Die Komödie mit Adam Sandler rutschte zwar auf den 4. Platz ab, hat aber unterdessen die bisherige Bestleistung von Sandler («Big Daddy» mit 155&#8242;627 Eintritten) überboten. Dahinter liegt <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6743" target="_self"><strong>«Inception»</strong></a> von Regisseur Christopher Nolan auf dem 5. Platz. Im Direktvergleich mit seinem vorherigen Film, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=243" target="_self"><strong>«The Dark Knight»</strong></a>, der nach dem fünften Wochenende in den Deutschschweizer Kinos 190&#8242;645 Eintritte verbucht hatte, liegt der Traum-Thriller weiterhin nur knapp in Führung. Da sich das filmische Rätsel in der Romandie aber erheblich grösserer Beliebtheit erfreut, hat es mit bisher insgesamt 347&#8242;920 Eintritten das Total von 310&#8242;743 Eintritten für «The Dark Knight» deutlich überboten.</p>
<p>Da fast alle Filme im Vergleich zum letzten Wochenende mindestens leicht zulegen konnten, ist die Gesamtbesucherzahl in den Deutschschweizer Kinos gegenüber der Vorwoche um 42,2 Prozent auf ansehnliche 135&#8242;045 geklettert. Dieser Wert liegt über oder gleichauf mit den Zahlen aus den letzten drei Jahren. Das <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=4261" target="_self"><strong>34. Wochenende von 2009</strong></a>, an dem <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=4211" target="_self"><strong>«Inglourious Basterds»</strong></a> vor <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=3668" target="_self"><strong>«The Hangover»</strong></a> in Führung lag, kam lediglich auf 103&#8242;054 Eintritte (23,7 Prozent weniger). 2008 reichte es hingegen mit <strong>«The Dark Knight»</strong> vor <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=3416" target="_self"><strong>«Mamma Mia!»</strong></a> zu fast identischen 135&#8242;202 Eintritten (0,1 Prozent mehr). 2007 wurden mit <strong>«Rush Hour 3»</strong> vor <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=4333" target="_self"><strong>«Knocked Up»</strong></a> sehr bescheidene 58&#8242;720 Eintritte gezählt (56,5 Prozent weniger). Aus den Top Ten haben sich <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6770" target="_self"><strong>«The Last Airbender»</strong></a> (nach 3 Wochen) und <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6705" target="_self"><strong>«Eclipse»</strong></a> (6) verabschiedet.</p>
<p><strong>Besucherrangliste vom Wochenende</strong>, 26. bis 29. August 2010 (KW 34)</p>
<p>Rang. (Vorwoche.) Filmtitel (Verleiher)<br />
Besucher | ± | Bes. Total | Wochen | Leinwände | Bes. pro Leinwand</p>
<p>1. (1.) <strong>Step Up</strong> (Universal)<br />
30&#8242;672 | +24,9% | 64&#8242;700 | 2 | 46 | 666</p>
<p>2. (neu) <strong>The Expendables</strong> (Elite)<br />
29&#8242;284 | - | 30&#8242;309 | 1 | 44 | 665</p>
<p>3. (2.) <strong>Salt</strong> (WDSMP)<br />
18&#8242;994 | +1,9% | 44&#8242;890 | 2 | 45 | 422</p>
<p>4. (3.) <strong>Grown Ups</strong> (WDSMP)<br />
17&#8242;064 | +3,6% | 166&#8242;624 | 4 | 43 | 396</p>
<p>5. (4.) <strong>Inception</strong> (WB)<br />
12&#8242;828 | +19,7% | 194&#8242;722 | 5 | 36 | 356</p>
<p>6. (6.) <strong>Letters to Juliet</strong> (Elite)<br />
7245 | +33,9% | 19&#8242;851 | 2 | 29 | 249</p>
<p>7. (5.) <strong>The A-Team</strong> (Fox)<br />
5325 | -27,2% | 48&#8242;876 | 3 | 34 | 156</p>
<p>8. (9.) <strong>El secreto de sus ojos</strong> (Xenix)<br />
5002 | +105,7% | 10&#8242;038 | 2 | 14 | 357</p>
<p>9. (neu) <strong>Mine vaganti</strong> (Frenetic)<br />
4790 | - | 10&#8242;005 | 1 | 12 | 399</p>
<p>10. (10.) <strong>Toy Story 3</strong> (WDSMP)<br />
3841 | +75,6% | 76&#8242;627 | 5 | 52 | 73</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.filmdistribution.ch" target="_blank">SFV</a>, Bild: © Universal Pictures Switzerland)</p>
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		<title>Verlosung «Avatar – Special Edition»</title>
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		<comments>http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6907#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Seitenblick]]></category>

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		<description><![CDATA[
Diese Woche brüllt Jake Sully wieder in den Kinos. Ab Donnerstag, 2. November, ist das Science-Fiction-Epos  «Avatar – Special Edition» (offizielle Website: www.avatarmovie.ch) noch einmal in den Deutschschweizer Kinos zu sehen – exklusiv in 3D. Wie Regisseur James Cameron erklärt, enthält diese Fassung acht Minuten zusätzliche Szenen: «Including new creatures and action scenes. Whether you [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6908" title="Sam Worthington in «Avatar – Special Edition»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/avatarse1.jpg" alt="Sam Worthington in «Avatar – Special Edition»" width="490" height="280" /></p>
<p>Diese Woche brüllt Jake Sully wieder in den Kinos. Ab Donnerstag, 2. November, ist das Science-Fiction-Epos  <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=5447" target="_self"><strong>«Avatar – Special Edition»</strong></a> (offizielle Website: <a href="http://www.avatarmovie.ch" target="_blank">www.avatarmovie.ch</a>) noch einmal in den Deutschschweizer Kinos zu sehen – exklusiv in 3D. Wie Regisseur James Cameron erklärt, enthält diese Fassung acht Minuten zusätzliche Szenen: «Including new creatures and action scenes. Whether you already love the movie, or you&#8217;ve never seen it, with this Special Edition, you&#8217;ll be seeing it like never before.» <a href="http://www.fox.ch" target="_blank"><strong>Twentieth Century Fox</strong></a> hat für eine Verlosung 3 × 2 Freikarten (in allen Schweizer Kinos einlösbar) zur Verfügung gestellt.<span id="more-6907"></span></p>
<p>Für die Teilnahme an der Verlosung muss einfach folgende Frage korrekt beantwortet werden: Mit wie vielen Oscars wurde «Avatar» ausgezeichnet? <span style="text-decoration: line-through;">Wer die richtige Antwort weiss, schickt mir ein <strong>E-Mail</strong> (Betreff/Subject: «Avatar Special Edition») mit Lösung und Adresse, um an der Verlosung teilzunehmen (unvollständige Einsendungen werden nicht berücksichtigt).</span> <strong>Einsendeschluss:</strong> Mittwoch, 1. September 2010, 17 Uhr.</p>
<p><strong>Auflösung [1. September, 22.52]:</strong> «Avatar» erhielt drei Academy Awards für Art Direction, Cinematography und Visual Effects. Die Freikarten gehen an Cristina Stocker, Markus Altenburger und Fabian Gämperle.</p>
<p>(Bild: © 2010 Twentieth Century Fox Film Corporation. All Rights Reserved.)</p>
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		<title>Filmstöckchen 1393</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Filmstöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Endgueltig gab es «Burn After Reading» zu erraten. Das gelang mir zwar nicht, aber irgendwie ist das Stöckchen jetzt doch hier gelandet.


Noch ein Tier:

Jetzt einmal ein Mensch (auf Tier):



Julia erkennt die Hauptfigur des Films und tippt daher auf den Western «True Grit», in dem auch Dennis Hopper (nächstes Bild) und John Wayne mitspielen.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://www.endgueltig.com/2010/08/24/frs-1392" target="_blank"><strong>Endgueltig</strong></a> gab es <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=1820" target="_self"><strong>«Burn After Reading»</strong></a> zu erraten. Das gelang mir zwar nicht, aber irgendwie ist das Stöckchen jetzt doch hier gelandet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6886" title="Filmstöckchen 1393" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1393a.jpg" alt="Filmstöckchen 1393" width="490" height="276" /><span id="more-6885"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6889" title="Filmstöckchen 1393" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1393b.jpg" alt="Filmstöckchen 1393" width="490" height="276" /></p>
<p>Noch ein Tier:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6891" title="Filmstöckchen 1393" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1393c.jpg" alt="Filmstöckchen 1393" width="490" height="276" /></p>
<p>Jetzt einmal ein Mensch (auf Tier):</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6893" title="Filmstöckchen 1393" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1393d.jpg" alt="Filmstöckchen 1393" width="490" height="276" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6895" title="Filmstöckchen 1393" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1393e.jpg" alt="Filmstöckchen 1393" width="490" height="276" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6897" title="Filmstöckchen 1393" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1393f.jpg" alt="Filmstöckchen 1393" width="490" height="276" /></p>
<p><a href="http://49suns.de" target="_blank"><strong>Julia</strong></a> erkennt die Hauptfigur des Films und tippt daher auf den Western «True Grit», in dem auch Dennis Hopper (nächstes Bild) und John Wayne mitspielen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6899" title="Filmstöckchen 1393" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1393g.jpg" alt="Filmstöckchen 1393" width="490" height="276" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6900" title="Filmstöckchen 1393" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/filmstockchen1393j.jpg" alt="Filmstöckchen 1393" width="490" height="276" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>«Corpse Bride» von Tim Burton (Blu-ray)</title>
		<link>http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6874</link>
		<comments>http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6874#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 09:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DVD-Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[
Can a heart still break once it&#8217;s stopped beating?
Regisseur Tim Burton («Sweeney Todd», «Alice in Wonderland», «Charlie and the Chocolate Factory») hat nicht nur eine Vorliebe für Makaberes, sondern auch für Stop-Motion-Animation. Einige seiner frühen Kurzfilme entstanden in dieser Technik und 1993 sorgte er als Produzent und Autor von «The Nightmare Before Christmas» für angenehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6875" title="«Corpse Bride»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/corpsebride1.jpg" alt="«Corpse Bride»" width="490" height="280" /></p>
<blockquote><p>Can a heart still break once it&#8217;s stopped beating?</p></blockquote>
<p>Regisseur <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000318" target="_blank"><strong>Tim Burton</strong></a> (<a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=748" target="_self">«Sweeney Todd»</a>, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6851" target="_self">«Alice in Wonderland»</a>, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=2883" target="_self">«Charlie and the Chocolate Factory»</a>) hat nicht nur eine Vorliebe für Makaberes, sondern auch für Stop-Motion-Animation. Einige seiner frühen Kurzfilme entstanden in dieser Technik und 1993 sorgte er als Produzent und Autor von <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=4191" target="_self"><strong>«The Nightmare Before Christmas»</strong></a> für angenehmen Schauder. In «Corpse Bride» verkuppelt er den schüchternen Jüngling Victor mit einer Leichenbraut.<span id="more-6874"></span></p>
<p>Eigentlich sollte Victor (Stimme von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000136" target="_blank">Johnny Depp</a>) mit der Tochter (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0001833" target="_blank">Emily Watson</a>) einer verarmten Adelsfamilie verheiratet werden. Die Eltern von Victor warten bedeutend ungeduldiger auf diesen Tag als die überheblichen Eltern von Victoria. Doch am Tag vor der Hochzeit verspricht er versehentlich einer Leichenbraut (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0000307" target="_blank">Helena Bonham Carter</a>), dass er sie ehelichen wird. Sie erhebt auch prompt ihren Anspruch auf den Bräutigam.</p>
<p>Victor landet bei den Skeletten in der Unterwelt. Er muss sich nun entscheiden, ob er in die triste, graue Welt der Lebenden und seiner Geliebten zurückkehren soll oder doch lieber die bunte, ausgelassene Stimmung und die romantisch veranlagte Leichenbraut in der Totenwelt geniessen möchte. Zuerst muss er aber herausfinden, wie er überhaupt wieder in seine eigene Welt gelangt. Dort versucht gerade ein Gast der Hochzeit, der schleimige Barkis Bittern, die Situation auszunützen. Er erhofft sich fälschlicherweise die Mitgift der Braut.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6876" title="«Corpse Bride»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/corpsebride2.jpg" alt="«Corpse Bride»" width="490" height="280" /></p>
<p>Das düstere Märchen von Tim Burton bezaubert durch feinen Humor, ausgefallene Fantasie und eine unwiderstehlich poetische Umsetzung. Hervorragend unterstützt wird die verzauberte Atmosphäre durch die Musik und die frechen Lieder von Burtons Hofkomponisten <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000384" target="_blank"><strong>Danny Elfman</strong></a>. Neben den bereits genannten Schauspielern konnte sich Burton auch noch auf die ebenso stimmbegabten Sprecher <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001808" target="_blank"><strong>Tracey Ullman</strong></a>, <a href="http://www.imdb.com/name/nm0525921" target="_blank"><strong>Joanna Lumley</strong></a>, <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001215" target="_blank"><strong>Albert Finney</strong></a>, <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001290" target="_blank"><strong>Richard E. Grant</strong></a>, <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000489" target="_blank"><strong>Christopher Lee</strong></a> und <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001363" target="_blank"><strong>Jane Horrocks</strong></a> hinter dem Mikrofon verlassen.</p>
<p>Geschickt spielt Burton mit den Konventionen des Genres. Die Welt der Lebenden erscheint in trostlosen Farben. Derweil dominieren in der Totenwelt fröhliche Farben, die auch das Wesen der Verstorbenen widerspiegelt. Die sind sich auch den prickelnden Freuden einer schaurigen Geschichte bewusst. Genussvoll schwärmt einer vom Schicksal der Leichenbraut: «What a story it is, a tragic tale of romance, passion and murder most foul.» Die Rückkehr der Toten in die Welt der Lebenden wird zunächst als Schrecken angekündigt («In other news: the dead walk the earth»), bevor sie anschliessend eine ironische Wende erhält.</p>
<p>Der Aufwand der detailverliebten Animationskünstler kommt auf der Blu-ray-Disc wunderbar zur Geltung, von der nuancierten Farbgebung bis hin zum wehenden Schleier der Leichenbraut. Ausgestattet ist die Blu-ray-Disc zudem mit zahlreichen kurzen Dokumentationen über die Produktion. Besonders «The Animators: The Breath of Life» und «Making Puppets Tick» sind für Stop-Motion-Fans ein absoluter Leckerbissen, da sie die Künstler bei der Arbeit zeigen und enthüllen, wieviel ausgefeilte Technik in den Figuren steckt.</p>
<p><strong>Bewertung: <img title="5 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/5_sterne.gif" border="0" alt="5 Sterne" /><br />
Bild-/Tonqualität (Blu-ray): <img title="6 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/6_sterne.gif" border="0" alt="6 Sterne" /><br />
Bonusmaterial (Blu-ray):</strong> <img title="4 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/4_sterne.gif" border="0" alt="4 Sterne" /></p>
<p>(Bilder: © Warner Home Video)</p>
<p><strong>Film kaufen:</strong><br />
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		<title>«The Devil Wears Prada» von David Frankel (Blu-ray)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 09:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DVD-Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[
Can you please spell ‹Gabbana›.
Von Mode verstehe ich so ziemlich überhaupt nichts. Kleider dienen mir in erster Linie als Bekleidung. So geht es auch der Hauptfigur in «The Devil Wears Prada». Die durch und durch zwiespältige Satire über ein hässliches Entlein im Zentrum der Modewelt ist nicht gerade sehr tiefschürfend, aber bisweilen dennoch ziemlich bissig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6869" title="Anne Hathaway in «The Devil Wears Prada»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/devilwearsprada1.jpg" alt="Anne Hathaway in «The Devil Wears Prada»" width="490" height="280" /></p>
<blockquote><p>Can you please spell ‹Gabbana›.</p></blockquote>
<p>Von Mode verstehe ich so ziemlich überhaupt nichts. Kleider dienen mir in erster Linie als Bekleidung. So geht es auch der Hauptfigur in <a href="http://www.imdb.com/title/tt0458352" target="_blank"><strong>«The Devil Wears Prada»</strong></a>. Die durch und durch zwiespältige Satire über ein hässliches Entlein im Zentrum der Modewelt ist nicht gerade sehr tiefschürfend, aber bisweilen dennoch ziemlich bissig. Und immer sehr charmant.<span id="more-6868"></span></p>
<p>Die frischgebackene College-Absolventin Andy Sachs (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0004266" target="_blank">Anne Hathaway</a>, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=6851" target="_self">«Alice in Wonderland»</a>) sucht in New York verzweifelt eine Stelle als Journalistin. Stattdessen landet sie als Assistentin bei der Modezeitschrift «Runway». In der glitzernden New Yorker Modewelt gibt dieses Magazin den Ton an. «Runway» wird von Miranda Priestly (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0000658" target="_blank">Meryl Streep</a>, <a href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=3416" target="_self">«Mamma Mia!»</a>) geleitet – der mächtigsten Frau in der Modewelt.</p>
<p>Ein Job als Mirandas Assistentin könnte Andy die Karrierepforte öffnen. In ihren Studentenklamotten sticht sie allerdings aus der übrigen Belegschaft bei «Runway» deutlich hervor. Um zur perfekten Assistentin zu werden, muss sich Andy in Mirandas Augen vollständig umkrempeln – zum Schrecken ihres Freundes Nate (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0004978" target="_blank">Adrian Grenier</a>). Langsam wird Andy auch zur Gefahr für die arrogante Emily (<a href="http://www.imdb.com/name/nm1289434" target="_blank">Emily Blunt</a>), die andere Assistentin von Priestley.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6870" title="Anne Hathaway, Meryl Streep und Emily Blunt in «The Devil Wears Prada»" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/devilwearsprada2.jpg" alt="Anne Hathaway, Meryl Streep und Emily Blunt in «The Devil Wears Prada»" width="490" height="280" /></p>
<p>Wie gesagt, von Mode verstehe ich nichts. Ob nun die Figuren in «The Devil Wears Prada» wirklich Prada oder vielleicht auch nur de la Renta tragen, möchte ich gar nicht unterscheiden können. Aber einen unterhaltsamen Film kann ich durchaus erkennen. Zu dieser Sorte Film zählt sicher auch «The Devil Wears Prada». Fast so bezaubernd wie einst Audrey Hepburn in «Sabrina» wirbelt Anne Hathaway von New York nach Paris. Das ist auch notwendig, denn die Motivation für die erduldeten Demütigungen der Hauptfigur wird durch das Drehbuch von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0112459" target="_blank"><strong>Aline Brosh McKenna</strong></a> nicht wirklich ganz nachvollziehbar. So bleibt der Film an der Oberfläche des Themas von innerer und äusserer Schönheit hängen.</p>
<p>Für die erfrischende Prise schauspielerischen Tiefgangs in dieser Komödie sorgt die wie immer göttliche Meryl Streep. Bewundernswert, wie sie nur schon die Worte «Antibacterial wipes, perhaps?» beinahe Buchstabe für Buchstabe scharf artikuliert und mit ihrem Flüstern ganze Räume elektrisiert und einschüchtert. Eine Meisterleistung zeigt auch <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001804" target="_blank"><strong>Stanley Tucci</strong></a> als künstlerischer Leiter des Magazins. Er bleibt selbst dann glaubwürdig, wenn er völlig übertrieben Hymnen über die Bedeutung der Publikation singt: «This is not just a magazine. This is a shining beacon of hope.»</p>
<p>Für ein wenig Verwirrung sorgt – wie so oft in Hollywood-Filmen –, dass ausgerechnet die hübschesten Schauspielerinnen erst durch eine magische Verwandlung ihre «wirkliche» Schönheit entfalten. Besonders seltsam ist die Metamorphose in diesem Film, da die Konzentration auf Äusserlichkeiten gerade das Thema ist und teilweise auch kritisch kommentiert wird. Schliesslich muss Andy für sich am Ende feststellen, dass selbstverständlich doch nur die inneren Werte zählen. Das wirft natürlich die Frage auf, wozu die zuvor gezeigten glitzernden Hüllen überhaupt notwendig sind.</p>
<p>Zurück an die Oberfläche: Auf der Blu-ray-Disc erstrahlen Schauspieler und Kostüme in bester Bildqualität. Auch die Tonqualität ist einwandfrei. Die Tonspur fordert die Sinne jedoch nicht wirklich so stark wie die visuellen Eindrücke. Als Bonusmaterial sind 15 entfallene Szenen (21 Minuten) enthalten, von denen einige zusätzliche Eindrücke bieten, andere aber als reine Verbindungselemente zwischen einzelnen Szenen eher überflüssig sind. In einigen verpatzten Szenen wird bewiesen, dass Streep durchaus herzhaft lachen kann. Völlig überfüllt ist der Audiokommentar mit Regisseur <a href="http://www.imdb.com/name/nm0291205" target="_blank"><strong>David Frankel</strong></a>, Produzentin <a href="http://www.imdb.com/name/nm0277704" target="_blank"><strong>Wendy Finerman</strong></a>, Kostümgestalterin <a href="http://www.imdb.com/name/nm0276011" target="_blank"><strong>Patricia Field</strong></a>, Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna, Cutter <a href="http://www.imdb.com/name/nm0515368" target="_blank"><strong>Mark Livolsi</strong></a> und Kameramann <a href="http://www.imdb.com/name/nm0050832" target="_blank"><strong>Florian Ballhaus</strong></a>. Wer wissen möchte, welche Kleider gerade getragen werden, hört ihn sich trotzdem an.</p>
<p><strong>Bewertung: <img title="4 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/4_sterne.gif" border="0" alt="4 Sterne" /><br />
Bild-/Tonqualität (Blu-ray): <img title="6 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/6_sterne.gif" border="0" alt="6 Sterne" /><br />
Bonusmaterial (Blu-ray):</strong> <img title="2 Sterne" src="http://www.filmsprung.ch/wordpress/wp-content/uploads/2_sterne.gif" border="0" alt="2 Sterne" /></p>
<p>(Bilder: © 20th Century Fox)</p>
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